Presseberichte

Berichte und Statements

Kritik Agar-Wende  | Novelle Naturschutzgesetz | Informationsbesuch in Kirchwalsede

Tourismusentwicklung

CDU-Politiker Reinhard Brünjes bemängelt Agrarwende
Kürzungen von Fördermitteln schaden dem ländlichen Raum

Rotenburg (Wümme). „Angesichts der politisch erklärten Agrarwende und der bevorstehenden EU-Osterweiterung ist eine offene Diskussion über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft notwendig.“ Dies erklärt Reinhard Brünjes in einer Pressemitteilung. Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft benötigten die Landwirte mehr Planungssicherheit und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.

Brünjes hebt die volkswirtschaftliche Bedeutung der Land- und Agrarwirtschaft hervor und macht auf die Leistungen der Bauern in der Landschaftspflege und im Naturschutz aufmerksam. Die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sei trotz des Strukturwandels einer der wichtigsten Arbeitgeber, im Landkreis Rotenburg und Verden auch die tragende Säule. So hänge in der deutschen Wirtschaft jeder achte Arbeitsplatz mit dem Agrarbereich zusammen, in den Landkreisen Rotenburg und Verden jeder vierte Arbeitsplatz, und mit dem vor- und nachgelagerten Bereich sei die Landwirtschaft im Jahr 1999 mit einem Produktionswert von 88 Milliarden DM nach dem Auto- und Maschinenbau die drittstärkste Branche in Deutschland. In Niedersachsen sogar die zweitstärkste Branche.

Nach den Vorstellungen von Brünjes wirtschaftet der Landwirt der Zukunft nachhaltig, hält seine Tiere artgerecht und erzeugt eine hohe Produktqualität. Seine unternehmerischen Entscheidungen würden von der Produktion und der Vermarktung seiner Produkte bestimmt werden, mit der er ein angemessenes Einkommen erzielen müsse. Spezielle Umweltleistungen müssten gesondert honoriert werden. Aufgabe von Politik und Gesellschaft sei es, den Landwirten hierfür erträgliche Rahmenbedingungen zu bieten.

Der Beruf „Landwirt/Landwirtin“ hat trotz aller agrarpolitischen Widrigkeiten auch weiterhin Zukunftsperspektiven, so Brünjes. Als Erzeuger für Nahrungsmittel und nachwachsende Rohstoffe, als Umwelt- und Naturschützer sowie als Anbieter zahlreicher Dienstleistungen würden die Landwirte auch in Zukunft ihre Bedeutung in der Volkswirtschaft einnehmen. Voraussetzung für die Entscheidung eines jungen Menschen für den Beruf Landwirt sei die exakte Analyse der betrieblichen Ausgangslage und die Prüfung der persönlichen Verhältnisse.

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Novelle des Naturschutzgesetzes stellt Erfolge in Frage!
Brünjes:„Gute landwirtschaftliche Praxis im Landwirtschaftsgesetz verankern“

Rotenburg (Wümme). „Mit der geplanten Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes geht der Naturschutz zum Teil erheblich auf Konfrontation zur Landwirtschaft und der gesamten Wirtschaft im ländlichen Raum“, sagt der CDU-Politiker Reinhard Brünjes in einer Presseerklärung. Kritik an ihr gebe es nicht nur von den Bauern, sondern auch vom Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., vom Industrie- und Handelskammertag, vom Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund.
Eine differenzierte Betrachtung vor pauschaler Beurteilung ist jedoch Voraussetzung.
„Gerade die Land- und Forstwirte haben ein großes Engagement im aktiven Naturschutz unter Beweis gestellt", so Brünjes. 

Sie könnten auf eine erfolgreiche Bilanz für den Natur- und Umweltschutz hinweisen. Auf fast jedem zweiten Hektar in Deutschland werden von ihnen mittlerweile über Agrarumweltprogramme, Vertragsnaturschutz und andere freiwillige Maßnahmen Leistungen für den Natur-und Umweltschutz erbracht.
Naturschutz dürfe nicht Selbstzweck sein, sondern müsse dem Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung tragen und ökonomische, ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen. 

Der Schutz der Natur sei eine gesellschaftliche Aufgabe, die auch von der Gesellschaft mitfinanziert werden müsse. Ein Naturschutz nach Kassenlage sei untragbar und unkalkulierbar. „Er gefährdet die Kooperation von Landwirtschaft und Naturschutz“, so Brünjes.
Naturschutz funktioniere nur mit den Bauern und nicht gegen sie. Brünjes befürchtet dass durch eine Ausweitung des staatlich verordneten Naturschutzes der erfolgreich praktizierte Vertragsnaturschutz verdrängt wird. Für Brünjes gehört die Definition der guten landwirtschaftlichen Praxis in das Bundesnaturschutzgesetz. In ihm sollten alle vorhandenen Kriterien der guten fachlichen Praxis integriert und aus den Einzelgesetzen gestrichen werden.

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Positive Tourismusentwicklung in unserem Raum - ein Stück Wirtschaftsförderung

Zwischen Elbe und Weser wird auf touristischer Ebene jetzt stärker zusammen gearbeitet, denn nur eine regionale Tourismusentwicklung fördert die Attraktivität unseres Raumes als Reiseziel für den Gast nachhaltig.

Der im Mai 2001 eröffnete Wümme-Radweg ist ein solches Beispiel für eine gute Zusammenarbeit. Diese radtouristische Achse von Bremen über Fischerhude, Oyten, Rotenburg (Wümme), Scheeßel, Fintel und Schneverdingen in die Lüneburger Heide erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. So rücken Weser und Lüneburger Heide dichter zusammen und beide Landschaften stehen für attraktiven Urlaub. Nur eine unbürokratische und zielorientierte Kooperation zwischen den Projektteilnehmern sichert diesen Erfolg.

Zwischen Elbe und Weser wird auf touristischer Ebene jetzt stärker zusammen gearbeitet, denn nur eine regionale Tourismusentwicklung fördert die Attraktivität unseres Raumes als Reiseziel für den Gast nachhaltig.

Der im Mai 2001 eröffnete Wümme-Radweg ist ein solches Beispiel für eine gute Zusammenarbeit. Diese radtouristische Achse von Bremen über Fischerhude, Oyten, Rotenburg (Wümme), Scheeßel, Fintel und Schneverdingen in die Lüneburger Heide erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. So rücken Weser und Lüneburger Heide dichter zusammen und beide Landschaften stehen für attraktiven Urlaub. Nur eine unbürokratische und zielorientierte Kooperation zwischen den Projektteilnehmern sichert diesen Erfolg.

Die touristische Vernetzung der Räume zwischen Elbe und Weser, in Nord-Südrichtung sowie in Ost-Westrichtung, fügen zusammen, was unser Gast als sein Reiseziel wahrnimmt. Flankiert von Nordsee, Lüneburger Heide, Hamburg und Bremen gewinnt dieser Raum zudem an touristischer Attraktivität. Mit interessanten regionalen Angeboten dies konsequent weiterzuentwickeln, ist Ziel und der gemeinschaftliche Entwicklungspfad für unsere Region. Dazu zählen Verbesserung der Infrastrukturen im öffentlichen Raum ebenso, wie die Kooperation mit den touristischen Leistungsanbietern. Diese Maßnahmen festigen die touristische Leistungsfähigkeit der gesamten Region und schaffen Raum für Innovationen und Investitionen.

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Informationsbesuch und Gespräch mit Bürgermeister Klaus Lütjens in Kirchwalsede

 Brünjes informierte sich in Kirchwalsede über Naturschutz und Landwirtschaft

 Bürgermeister Lütjens fordert Standortsicherungskonzepte

 Kirchwalsede: Wie die Auswirkungen des jetzt von der (rot-grünen) Bundesregierung beschlossenen Naturschutzgesetzes hat sich der stellvertretende Landrat und Vorsitzende des Kreistages des Landkreises Rotenburg/Wümme, Reinhard Brünjes in Kirchwalsede informiert. Der CDU-Kommunalpolitiker und bisherige Landrat war insbesondere an den Auswirkungen des Bundesnaturschutzgesetzes auf die Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe interessiert und diskutierte auch jagdliche Angelegenheiten.

„Das neue Rahmengesetz, das in den nächsten drei Jahren nun von den Ländern in Landesrecht umgesetzt werden muss bringt für die Landwirte erhebliche Erschwernisse“ so Klaus Lütjens. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz werden erstmals aus naturschutzfachlicher Sicht Kriterien für die gute fachliche Praxis in der Land- und Forstwirtschaft festgelegt. Landwirte sollen künftig den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln schlaggenau dokumentieren. Der Umbruch von Gründland auf Hängen, die durch Erosion gefährdet sind, werden grundsätzlich verboten. Ferner müssen die Landwirte bestehende Hecken- und Saumstrukturen erhalten. Forstwirte werden zum Aufbau naturnaher Wälder verpflichtet. Kahlschläge werden verboten.

„Das neue Gesetz enthält nicht mehr die Verpflichtung, dass der Bund für Naturschutzauflagen, die über die gute fachliche Praxis hinausgehen, zahlen muss“, so Brünjes. Vielmehr sei der Ausgleich künftig Sache der Länder. Ferner habe man den generellen Vorrang für den Vertragsnaturschutz gegenüber ordnungsrechtlichen Maßnahmen aufgehoben. Der Bund schreibe ferner vor, dass auf mindestens zehn Prozent der Landesfläche dem Naturschutz Vorrang einzuräumen sei. „Landwirte und Forstwirte fragen sich zu Recht, was das neue Gesetz eigentlich soll“, erklärte der Vorsitzende des Kreistages.
Bürgermeister Klaus Lütjens machte deutlich, „dass das neue Bundesnaturschutzgesetz eine Politik fortsetzt, die der Landwirtschaft mehr und mehr Raum zum Überleben nimmt“. Vor allem werde der unternehmerische Spielraum der Landwirte eingeengt, „die sich im Wettbewerb behaupten müssen“.Die rot-grüne Bundesregierung müsse sich stärker darum kümmern, unter welchen Bedingungen bei uns noch Nahrungsmittelproduktion stattfinden solle. „Es sieht so aus, dass Landwirte am Ende nur noch als Naturschützer und nicht mehr als Nahrungsmittelproduzenten eine Berechtigung haben“, betonte Lütjens.
Die Verunsicherung in der Landwirtschaft dürfe nicht noch schlimmer werden. Es müsse Schluss sein mit der Verteufelung moderner Methoden der Landwirtschaft. Ohne eine konsequente Umsetzung biologisch-technischer Fortschritte in der Landwirtschaft werde man auch im Sinne von Umwelt- und Tierschutz nicht voran kommen. „Wer es damit Ernst meint, muss auch den richtigen Bundestagsabgeordneten nach Berlin schicken. Es muss eine Person sein, die den Landkreis und seine Probleme aus langjähriger kommunalpolitischer Arbeit kennt“, verdeutlicht Lütjens.

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